Die Kupplung trennt das Getriebe via Seilzug oder Hydraulik vom Sekundärantrieb (Kette, Kardan, Riemen), beim Motorrad in der Regel als  Mehrscheibenkupplung im Ölbad realisiert. Bei der eher selten verbauten Einscheibenkupplung trennt eine Federlamellenplatte über ein Ausrücklager das Getriebe vom Antrieb.

Im Gegensatz zur Trockenkupplung läuft die Nasskupplung, wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, im Ölkreislauf des Motors und muss mit dem jeweils verwendeten Öl zurechtkommen. Besonders ältere Modelle reagieren verschnupft auf synthetische Öle und lassen die Kupplungsscheiben durchrutschen; hier sollte dann auf herkömmliche mineralische oder allerhöchstens teilsynthetische Stoffe zurückgegriffen werden.

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