Lichtmaschine , Lichtmaschine Motorrad

Die Lichtmaschine liefert die Spannung für das Bordnetz bei laufendem Motor, in der Regel als Drehstromgenerator (in älteren Motorrädern auch als Gleichstromgenerator) und ist somit von entscheidender Bedeutung für die elektrische Versorgung des Fahrzeugs.

Lichtmaschine Motorrad

Die Lichtmaschine erzeugt durch Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie den Strom, der für das gesamte Bordnetz (Beleuchtung, Zündung, Motorstart) sowie zusätzlich verbaute elektrische Komponenten benötigt wird. Ohne sie würde das Motorrad nicht in der Lage sein, seine elektrischen Komponenten zu betreiben, oder zumindest nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Batterie erschöpft ist .

Durch den Motor angetrieben (meist über die Kurbelwelle) erzeugt ein sich innerhalb eines Magnetfelds befindlicher, drehender Rotor eine Spannung durch elektromagnetische Induktion, den Wechselstrom (AC).

Gleichrichter

Da viele der elektrischen Komponenten im Motorrad Gleichstrom (DC) benötigen, wird der erzeugte Wechselstrom von einer Gleichrichtereinheit in Gleichstrom umgewandelt. Sie sorgt dafür, dass der erzeugte Strom in eine einzige Richtung fließt und sowohl an den Akku (zur Aufladung) als auch ins Bordnetz des Motorrads weitergeleitet wird, welches wiederum alle elektrischen Komponenten des Motorrads wie unter anderem Beleuchtung, Instrumente und Zündung versorgt.

Die Batterie auf der anderen Seite speichert den zugeführten Strom, um ihn zur Verfügung zu stellen, wenn der Motor nicht läuft, bzw. um den Motor zu starten.

Spannungsregler

Der Spannungsregler (meist als Einheit mit dem Gleichrichter verbaut) hält die Stromspannung von der Lichtmaschine auch bei schwankenden Motordrehzahlen konstant und schützt so die Batterie vor Überladungen bzw. die Verbraucher vor zu hohen Spannungen.