Motorrad-Kategorien und Fahreigenschaften

Welches Bike passt zu mir

Wer sich den Motorradmarkt heutzutage anschaut, wird auf den ersten Blick eine erschlagende Fülle verschiedenster Modelle diagnostizieren. Wer genauer hinsieht, wird jedoch nicht umhinkommen, einzugestehen, dass die meisten Modelle wenigen Kategorien zugeordnet werden können, die sich in ihren Eigenschaften ähneln:

Naked Bikes: Vereinzelt als Standard Bikes bezeichnet, bevölkern Naked Bikes in immenser Modellvielfalt die Straßen. Was nicht verwundern mag, ist es doch die Art Motorrad, das am ehesten gekauft wird, wenn jemand zwar an Motorrädern interessiert, nicht jedoch so recht sicher ist, welcher Typus ihr oder ihm denn am besten liegt. [Tour starten mit ‚Naked Bikes‚ …]

Sportbikes: Die Motorräder für Geschwindigkeitsjunkies. [Tour starten mit ‚Sportbikes‚…]

Cruiser: Cruiser sind so etwas wie die modernen, bequemeren Nachfahren der Chopper der Siebziger aus dem letzten Jahrhundert – minus langer Gabeln und unbequemer Sitze. Beiden gemein ist die chillige Fahrweise, obgleich Cruiser nicht in erster Linie für ausgedehnte Highway-Etappen (dafür gibt es Tourenbikes) konzipiert wurden. Immerhin, sie sind durchaus in der Lage, Selbige ohne Kreuz- und Po-Schmerzen zu absolvieren. [Tour starten mit ‚Cruiser‚ …]

Scooter: Sind Scooter Motorräder? Geht man/frau davon aus, wie oft Scooterpiloten während ihrer Fahrten gegrüßt werden, eher nicht, und natürlich gibt es Unterschiede, aber das wesentliche Kriterium ist erfüllt: zwei Räder. [Tour starten mit ‚Scooter‚ …]

Tourenbikes: Motorräder, das eigentlich für vier Räder vorgesehen waren, aus Versehen aber nur zwei abbekam. Die vereinzelt (und wohlmeinend) als fahrende Gartenhäuschen bezeichneten Bikes zeichnen sich durch Unmengen an Stauraum aus, gepaart mit flauschigen Sitzeinheiten und nicht selten Stereoanlagen. [Tour starten mit ‚Tourenbikes‚…]

Sporttourer: Sporttourer mit Halbschalen und Kofferträgern sind dank ihres meist Fehler-verzeihendem Fahrverhaltens eine oft und gerne von Wieder- und Neueinsteigern genutzte Zweiradvariante. Erstere, um das Gefühl für Straße und Fahrverhalten wieder zu erlangen, Letztere, um Selbiges erst einmal kennenzulernen. [Tour starten mit ‚Sporttourer‚…]

Dirtbikes und Enduros: Dirtbikes sind Motorräder, die ausschließlich im Gelände unterwegs sind. Sind sie es nicht, hören sie auf die Namen Enduros und Adventure-Bikes und haben legalisierende Anbauten an Bord. Wie Licht beispielsweise. [Tour starten mit ‚Dirtbikes‚…]

Adventure-Bikes: Adventure-Bikes (bekannter Vertreter: African Twin) sind Mischungen aus Dirt- und Tourenbikes und Idealbesetzungen für Weltenbummler, deren Heimat unbefestigte Straßen sind. Für reine Straßenfahrten in zivilisierteren Gegenden sind sie zwar überdimensioniert – aber das sind SUVs ebenso, ohne dass es der Kauffreude einen Abbruch getan hätte. [Tour starten mit ‚Adventure-Bikes‚…]

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