Riemen einbauen

Baue den senkrechten Zahnriemen ein und achte darauf, dass die Markierungen wieder exakt eine Linie bilden. Unter Umständen musst du hierfür die Nockenwelle in Position drehen (falls sie vorher in eine andere Lage gesprungen ist).

Beide Markierungslinien (oben und unten) müssen exakt übereinstimmen.
Beide Markierungslinien (oben und unten) müssen exakt übereinstimmen.

Baue anschließend den waagerechten Zahnriemen ein. Achte auch hier penibel darauf, dass die Markierungen übereinstimmen.

Und jetzt im Chor: „Alle Markierungslinien müssen exakt …“
Und jetzt im Chor: „Alle Markierungslinien müssen exakt …“

Hinweis: Beide Riemen werden eingebaut, wenn sich der waagerechte Zylinder am oberen Totpunkt befindet. Dort ist er, wenn die Markierung vom Anfang noch dieselbe ist und nichts bewegt wurde.

CHECK

Drehe das Hinterrad ein paar Umdrehungen, um die Freigängigkeit des Motors zu überprüfen, zunächst nur sehr langsam!

Hast du dich auch nur um einen Zahn vertan und sind die Nockenwellenpositionen verstellt, stoppt die Runde vorzeitig, weil ein Kolben gegen ein geöffnetes Ventil stößt. Kämpfe nicht dagegen an, sondern überprüfe deine Markierungen. Vielleicht hast du die Riemen vertauscht, vielleicht hast du dich verzählt, vielleicht ungenaue Punkte gesetzt … so oder so, du benötigst jetzt professionelle Hilfe und genaue Angaben zu den einzelnen Positionen der Wellen zueinander.

Andersrum: Lässt sich der Motor sauber durchdrehen, wiederhole die Aktion 10-20-mal, damit sich die Riemen setzen und richte das Kurbelwellen-Riemenrad wieder an der Markierung aus.

Shorts: Vorbereitungen – Zahnriemenkasten öffnen – Kurbel- und Nockenwellenpositionen bestimmen und Riemen ausbauen – Riemen einbauen – Riemenspannung einstellen